Zielsetzung:
Bereits
im März 2007 wurde von Österreichen-Ungarischen. Gewässerkommission
eine gemeinsame Vorgangsweise (Österreich – Ungarn) zur Installation
eines Prognosemodell an der Raab beschlossen. Auf der Basis von Echtzeitdaten
des Niederschlags, der Lufttemperatur, des Wasserstandes und prognostizierten
Niederschlagsdaten sollen Entwicklungen im Abflussgeschehen für
eine bestimmte Vorwarnzeit abgeschätzt werden können.
Dazu
wird ein gemeinsames und grenzüberschreitendes Hochwasserprognose-modell
entwickelt. Im Einzugsgebiet der Raab soll damit den Hydrographischen
Diensten und Wasserwirtschaftsdirektionen (Steiermark, Burgenland,
West- und Nord-Transdanubien/Ungarn) ein modernes Werkzeug für
den operationellen Hochwassermeldedienst zur Verfügung gestellt
werden.
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Einzugsgebiet der Raab
(Raba)
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Das Modell wird so gestaltet, dass zusätzlich
zum einheitlich berechneten Gesamtmodell des Einzugsgebietes auch
Teilmodelle mit spezifischen Aufgabenstellungen abgeleitet werden
können. Die verbesserte Einschätzungen regionaler bzw. lokaler
Hochwasser-Ereignisse bringt sowohl bei der Einschätzung der
akuten Gefahren, als auch für die langfristige Hochwasserprävention
wie z.B der Ausweisung von neuen Siedlungs- und Wirtschaftsstandorten
nachhaltigeVorteile.
Projektkenndaten:
Projektdauer: 3/2008 bis 12/2010